Strategische Patente in der Praxis: Videointerview mit AT&S
- vor 14 Stunden
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Was bringen Patente wirklich – und wie lassen sich Technologiefelder von morgen rechtzeitig besetzen? Darüber haben wir mit unserem Kunden AT&S gesprochen.
Zukunft sichern statt Gegenwart schützen
Die zentrale Erkenntnis: Ein strategisches Patent sichert nicht das Heute, sondern die Zukunft. Es geht darum, technologische Räume frühzeitig abzusichern, um sich ein künftiges Freedom to Operate zu sichern.
Dabei reicht ein einzelnes Patent selten aus. Erst ein kleiner, gezielt aufgebauter Kern aus mehreren starken Schutzrechten schafft eine belastbare Position. Drei bis fünf breit wirkende Patente bilden oft den strategischen „Rumpf“, der mit wachsendem Geschäft weiter ausgebaut wird.
Strategische Patente als Wettbewerbssicherheit
Strategische Patente entstehen nicht zufällig. Sie entwickeln sich aus technischen Ideen, werden aber gezielt so formuliert, dass sie ganze Zukunftsfelder absichern. Genau hier setzt der strategische Ansatz an: In Workshops werden potenzielle Technologieräume identifiziert und in konkrete Schutzpositionen übersetzt.
Gerade im globalen Wettbewerb – etwa mit schnell wachsenden Märkten wie China – schaffen Patente vor allem eines: Sicherheit. Sie werden selten aktiv eingesetzt, sichern aber die eigene Marktposition, wenn sich die Wettbewerbssituation verändert.
Das Beispiel AT&S zeigt: Strategische Patente sind kein Nebenprodukt der Entwicklung, sondern ein bewusst gestaltetes System zur Zukunftssicherung. Wer früh beginnt, technologische Räume zu besetzen, schafft sich echte Handlungsfreiheit für die Märkte von morgen.

